Inhalt8 Abschnitte
- 01Was übernimmt eine Agentur, wenn sie Ihre Kaltakquise übernimmt?
- 02Wie viel Zeit kostet Kaltakquise im eigenen Haus? Eine Rechnung
- 03Was zeigte ein Fall aus der Praxis?
- 04Wann sollten Sie Kaltakquise nicht abgeben?
- 05Was ist bei Kaltakquise rechtlich zu beachten?
- 06Worauf achten Sie im Briefing?
- 07Wie unterscheiden sich Kalt- und Warmakquise?
- 08Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Wenn Sie Ihre Kaltakquise abgeben, übernimmt die Agentur Recherche, Anrufe und Terminvereinbarung. Sie führen die Verkaufsgespräche.
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Sinnvoll ist das, sobald Ihr Vertrieb mehr als einen Tag pro Woche mit Erstanrufen verbringt. Das Ergebnis messen Sie in qualifizierten Terminen mit Entscheidern, nicht in Anrufen. Stand: Oktober 2026.
Was übernimmt eine Agentur, wenn sie Ihre Kaltakquise übernimmt?
Sie übernimmt die Strecke von der Zielliste bis zum Termin im Kalender des Vertriebs:
- Zielgruppe schärfen: Branche, Größe, Region, Ansprechpartner-Rolle laut Ihrem Briefing.
- Recherche: Entscheider und Durchwahl finden, Anlass für den Anruf notieren.
- Anrufblöcke: Erstkontakt am Telefon, Vorqualifizierung, Einwände klären.
- Termin: Datum, Ansprechpartner, Bedarf und Notizen gehen direkt ins CRM.
- Nachfassen: Wer "später" sagt, bekommt eine Wiedervorlage mit Datum.
Die Seite Kaltakquise-Agentur beschreibt das Modell, die Terminvereinbarung den Ablauf bis zur Übergabe. Wie ein Vertriebsoutsourcing insgesamt aufgebaut ist, zeigt die Seite Vertriebsoutsourcing.
Wie viel Zeit kostet Kaltakquise im eigenen Haus? Eine Rechnung
Annahmen der Redaktion, keine Marktwerte: 25 Wahlversuche pro Stunde, in 20 % davon erreichen Sie den Entscheider, 15 % dieser Gespräche enden in einem Termin, Vollkosten einer Vertriebsstunde 75 €.
| Schritt | Wert |
|---|---|
| Termine je Anrufstunde: 25 × 0,20 × 0,15 | 0,75 |
| Anrufstunden je Termin | 1,3 |
| Anrufstunden für 12 Termine im Monat | 16 |
| Vollkosten dieser Stunden: 16 × 75 € | 1.200 € |
Rechnung: Anrufzeit im eigenen Haus, alle Werte sind Annahmen, Stand 10/2026
16 Stunden sind zwei volle Arbeitstage im Monat, in denen Ihr Vertrieb nicht beim Kunden sitzt. Vorbereitung, Recherche und Nachbereitung sind darin nicht enthalten. Setzen Sie Ihre eigenen Quoten ein: Der Neukunden-Check zeigt in sechs Fragen, wo Ihre Lücke liegt. Das Angebot für Ihre Zielgruppe erstellen wir nach der Konfiguration unter Preise: Es richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was zeigte ein Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Hersteller von Hygienetechnik für Großküchen telefonierte der Geschäftsführer bis dahin selbst, meist abends. Er schaffte pro Woche drei bis vier Erstgespräche mit Betriebsleitern. Nach der Übergabe der Anrufe an eine Agentur standen in den ersten vier Wochen 13 Termine im Kalender, 9 fanden statt, 3 führten zu einem Angebot. Der Geschäftsführer sparte rund sechs Stunden pro Woche, verlor aber auch einen Nebeneffekt: Er hörte keine Einwände mehr direkt. Deshalb gingen die Gesprächsnotizen der Agentur wöchentlich in eine gemeinsame Runde.
Wann sollten Sie Kaltakquise nicht abgeben?
Nicht, wenn Ihr Angebot erst nach Erklärung verständlich wird und niemand das Briefing schreiben kann. Nicht, wenn Ihr Markt kleiner als rund 200 Firmen ist: Dort kennen Sie jeden persönlich, und ein fremder Anruf kostet Vertrauen. Und nicht, wenn Sie die Termine nicht abarbeiten können: 12 Termine im Monat brauchen im Vertrieb Platz für 12 Gespräche samt Angebot. Die Risiken und die Gegenmaßnahmen beschreibt Risiken beim Vertriebsoutsourcing.
Ein Vorbehalt gilt immer: Kaltakquise ist nur so gut wie der Anlass. Wer ohne Bezug zum Unternehmen anruft, erreicht weniger, egal wer wählt.
Was ist bei Kaltakquise rechtlich zu beachten?
Ein Werbeanruf bei einem Unternehmen braucht zumindest die mutmaßliche Einwilligung des Angerufenen (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG, Gesetzestext, Abruf Oktober 2026). Eine E-Mail zu Werbezwecken braucht dagegen die vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG), mit einer engen Ausnahme für Bestandskunden in Absatz 3. Das ist keine Rechtsberatung. Das Prüfblatt für jeden Anruf liefert der Leitfaden Kaltakquise im B2B: Recht, den Überblick die Wissensseite Kaltakquise und Recht. Lassen Sie eine Agentur anrufen, haften Sie als Auftraggeber mit: Prüfen Sie den Anlass, den sie notiert.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Worauf achten Sie im Briefing?
- Zielgruppe in einem Satz: Branche, Größe, Region, Rolle des Entscheiders.
- Ein Satz zum Nutzen, den ein Fremder in zehn Sekunden versteht.
- Die drei häufigsten Einwände und Ihre Antwort darauf.
- Was ein Termin ist: wer teilnimmt, welche Dauer, welcher Ort.
- Wer bekommt den Termin, und bis wann steht die Bestätigung?
- Wie läuft die Übergabe: Felder im CRM, Notizen, Wiedervorlage.
Die Vorlage steht in der Checkliste Briefing Terminierung. Wie Sie danach den Erfolg messen, zeigt der Leitfaden Akquise-Kennzahlen messen.
Wie unterscheiden sich Kalt- und Warmakquise?
Bei der Kaltakquise gibt es noch keinen Kontakt, bei der Warmakquise existiert er: durch Empfehlung, Messekontakt oder frühere Anfrage. Warme Kontakte sind schneller im Termin, aber es gibt selten genug davon. Beides läuft parallel: Messekontakte rufen Sie nach, kalte Zielfirmen erschließen Sie über Anrufblöcke.
Häufig gestellte Fragen
Ist Kaltakquise im B2B erlaubt?
Telefonwerbung gegenüber Unternehmen ist erlaubt, wenn der Angerufene zumindest mutmaßlich einwilligt (§ 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG). Ob das zutrifft, hängt vom Anlass ab. Keine Rechtsberatung, Stand Oktober 2026.
Was gilt bei Kaltakquise per E-Mail?
Werbe-E-Mails brauchen eine vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG). Ausnahmen für Bestandskunden nennt § 7 Abs. 3 UWG. Bieten Sie in jeder Mail eine Abmeldung an.
Was kostet die Übernahme der Kaltakquise?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot: Angebot konfigurieren.
Was gehört in einen Leitfaden für B2B-Kaltakquise?
Rechtlicher Anlass, Zielgruppe, Einstieg, Einwände, nächster Schritt und Messung. Der Kaltakquise-Leitfaden im B2B bündelt das.
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