Inhalt9 Abschnitte
- 01Was braucht ein Vertriebsneuling in den ersten 30 Tagen?
- 02Wie gelingen die ersten Gespräche in den Tagen 31 bis 60?
- 03Wie bauen Sie in den Tagen 61 bis 90 eine Pipeline auf?
- 04Praxisbeispiel: Ein Einsteiger im Innendienst
- 05Rechnung: Wie viel Zeit braucht ein Einstieg?
- 06Wann ist dieser Plan nicht geeignet?
- 07Checkliste für die ersten 90 Tage
- 08Nächster Schritt
- 09Häufig gestellte Fragen
Dieser Beitrag stammt von Januar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Vertrieb lernen Sie in 90 Tagen, wenn Sie jede Woche ein Ziel haben, das Sie zählen können: Gespräche, Termine und Erkenntnisse. Der Plan unten teilt die Zeit in drei Abschnitte. Er passt für den Außendienst, den Innendienst und für Selbstständige, die im Vertrieb neu anfangen.
Was braucht ein Vertriebsneuling in den ersten 30 Tagen?
Ein Neuling braucht Produktwissen, eine Liste von Zielkunden und die Fähigkeit, den Nutzen in drei Sätzen zu erklären. Ohne diese drei Dinge wirken erste Gespräche zufällig. Lernen Sie zuerst die drei häufigsten Einwände und die Fälle, in denen Ihr Angebot nicht passt.
Wie gelingen die ersten Gespräche in den Tagen 31 bis 60?
Führen Sie in dieser Zeit mindestens zehn Gespräche pro Woche, die ein Ziel haben: einen Termin, eine Information oder eine klare Absage. Hören Sie zu und stellen Sie Fragen zur Situation des Kunden, bevor Sie etwas erklären. Eine Vorlage für den ersten Anruf finden Sie im Gesprächsleitfaden Telefon.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie bauen Sie in den Tagen 61 bis 90 eine Pipeline auf?
Eine Pipeline besteht aus Kontakten mit einem nächsten Schritt und einem Datum. Ziel ist, dass jede Woche mindestens drei Kontakte in die nächste Stufe rücken. Führen Sie die Pipeline in einem einfachen Werkzeug, bis Sie die Stufen sicher benennen.
Praxisbeispiel: Ein Einsteiger im Innendienst
In einem Projekt für einen Hersteller von Großküchentechnik übernahm eine neue Mitarbeiterin die Terminvorbereitung. Nach 30 Tagen hatte sie 12 Gespräche geführt, nach 60 Tagen 48, nach 90 Tagen 77. Die Termine stiegen parallel von 2 auf 9 im Monat. Der größte Sprung kam, als sie ihre Gesprächsnotizen nach einem festen Schema erfasste. Das Beispiel ist anonymisiert, ohne Namen und mit realistisch gewählten Zahlen.
Rechnung: Wie viel Zeit braucht ein Einstieg?
Die Rechnung unten nutzt Annahmen. Ersetzen Sie sie durch Ihre Werte, sobald Sie zwei Wochen gemessen haben.
| Woche | Gespräche (Annahme) | Termine (Annahme) | Schwerpunkt |
|---|---|---|---|
| 1 bis 4 | 5 je Woche | 0 bis 1 | Produkt, Kunde, Einwände |
| 5 bis 8 | 10 je Woche | 1 bis 2 | Gesprächsführung |
| 9 bis 13 | 15 je Woche | 2 bis 4 | Pipeline und Nachfassen |
Quelle: Annahmen des Autors, Stand Oktober 2026.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wann ist dieser Plan nicht geeignet?
Der Plan passt schlecht, wenn Ihr Angebot erst in Monaten verkaufbar ist, etwa bei langen Zulassungen. Dann braucht der Einstieg andere Meilensteine. Auch wer in einem Team ohne Führung startet, sollte den Plan mit der Leitung abstimmen, bevor er ihn umsetzt.
Checkliste für die ersten 90 Tage
- Nutzen des Angebots in drei Sätzen formuliert
- Drei häufigste Einwände mit Antworten notiert
- Zielliste mit Zielrolle und Grund angelegt
- Wochenziel für Gespräche und Termine festgelegt
- Gesprächsnotizen nach festem Schema erfasst
- Monatlicher Rückblick mit der Führungskraft terminiert
Den Ablauf für die Zielkunden beschreibt der Leitfaden zur Kaltakquise im B2B. Die Grundlagen der Vertriebsprozesse stehen auf der Seite Vertriebsprozess im B2B.
Nächster Schritt
Messen Sie Ihre erste Woche mit dem Neukunden-Check. Wenn Ihr Team die Einarbeitung strukturieren will, zeigt die Seite Vertriebstraining, wie Gesprächsführung in Workshops geübt wird.
Stand: Oktober 2026
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
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Häufig gestellte Fragen
Wie startet man im Vertrieb als Neueinsteiger?
Mit einem Plan für die ersten 90 Tage: Die ersten 30 Tage gehören dem Produkt und dem Kunden, die Tage 31 bis 60 den ersten Gesprächen, die Tage 61 bis 90 dem Aufbau einer Pipeline. Messen Sie Gespräche und Termine ab Tag eins.
Wie viele Gespräche braucht man, bis man im Vertrieb sicher ist?
Ein fester Richtwert fehlt. Als Orientierung dienen 20 bis 30 Gespräche mit echten Interessenten, nach denen die Fragen routinierter klingen. Notieren Sie nach jedem Gespräch, was gut lief.
Welches Produktwissen braucht ein Vertriebsneuling zuerst?
Den Kundennutzen in drei Sätzen, die drei häufigsten Einwände und die Frage, für welche Kunden das Angebot nicht passt. Technische Details kommen danach.
Ist Vertrieb für Quereinsteiger geeignet?
Ja, wenn Sie Gespräche strukturieren und Feedback annehmen. Quereinsteiger bringen oft Fachwissen aus einer anderen Branche mit, das im Gespräch hilft.
Wie organisiert man den Tag im Außen- oder Innendienst?
Feste Blöcke für Recherche, Gespräche und Nachfassen. Eine Stunde Vorbereitung vor jedem Blockbeginn erhöht die Qualität der Gespräche mehr als zusätzliche Anrufe.
Was tun, wenn die ersten Wochen keine Termine bringen?
Prüfen Sie zuerst die Zielgruppe und dann den Gesprächseinstieg. Wer die Liste nicht ändert, verbessert nur die Stimme, nicht den Erfolg.
Welche Weiterbildung hilft im ersten Jahr?
Gesprächsführung mit Rollenspielen, ein Kurs zur Einwandbehandlung und ein Austausch mit erfahrenen Kollegen. Die Lernziele sollten messbar sein, etwa Gespräche je Woche.
Wann lohnt sich ein externer Partner für den Einstieg?
Wenn Ihnen Zeit für Erstgespräche fehlt oder die Liste nicht reicht. Ein Partner ergänzt den Vertrieb, ersetzt aber nicht das Produktwissen des eigenen Teams.
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