Inhalt9 Abschnitte
- 01Was bedeutet Telemarketing einfach erklärt?
- 02Welche Arten von Telemarketing gibt es?
- 03Wie unterscheidet sich Telemarketing von Telesales?
- 04Ist Telemarketing im B2B erlaubt?
- 05Welche Kennzahlen zeigen den Erfolg von Telemarketing?
- 06Praxisbeispiel: Ein Telefonteam für einen Hersteller von Kunststoffschalen
- 07Wann wirkt Telemarketing nicht?
- 08Wie beginnt ein Unternehmen mit Telemarketing?
- 09Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Telemarketing ist die Ansprache von Kunden und Interessenten über das Telefon, mit dem Ziel, Informationen zu geben, Gespräche zu führen und Termine zu vereinbaren. Im B2B geht es meist darum, den richtigen Entscheider zu erreichen und einen Termin mit Gesprächsziel zu buchen.
Dieser Beitrag stammt von Februar 2025. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Stand: Oktober 2026.
Was bedeutet Telemarketing einfach erklärt?
Telemarketing ist Marketing und Vertrieb über das Telefon. Ein Unternehmen oder eine Agentur ruft gezielt Personen an, die zu einer Zielgruppe gehören, klärt ob ein Bedarf besteht und bereitet das nächste Gespräch vor. Der Begriff umfasst damit die Ansprache, die Qualifizierung und oft die Terminierung.
Die Methode ist älter als das Internet. Sie wirkt im B2B vor allem dort, wo ein Gespräch mit einem Entscheider den Kaufprozess verkürzt. Sie wirkt schlecht, wenn der Kaufprozess eine persönliche Vorführung verlangt, die am Telefon nicht entsteht.
Welche Arten von Telemarketing gibt es?
Man unterscheidet zwei Richtungen. Beide brauchen unterschiedliche Abläufe, Skripte und Messgrößen.
| Merkmal | Outbound | Inbound |
|---|---|---|
| Wer initiiert den Anruf | Das Unternehmen oder die Agentur | Der Interessent |
| Ziel | Termin, Qualifizierung, Verkauf | Anfrage annehmen, beraten, Rückruf |
| Typischer Anlass | Zielliste, Anzeige, Reaktivierung | Werbung, Messe, Website-Hinweis |
| Messgröße | Kontakte mit Entscheider, Termine | Anrufe angenommen, Anfragen erfasst |
Im B2B ist Outbound der häufigere Einstieg, weil die Zielgruppe bekannt ist und nicht auf Anrufe wartet. Inbound lohnt sich, wenn Marketing bereits genug Nachfrage erzeugt.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Wie unterscheidet sich Telemarketing von Telesales?
Telemarketing beschreibt die Telefonansprache als Methode im Vorfeld des Gesprächs. Telesales meint den Verkauf am Telefon bis zum Abschluss. Die Abgrenzung hilft bei der Frage, wer welchen Teil übernimmt.
Viele B2B-Unternehmen trennen beides. Eine Telemarketing-Stufe qualifiziert und bucht Termine, der Vertrieb führt das Verkaufsgespräch. So bleibt die Zeit des Vertriebs für Gespräche mit Bedarf frei. Die Abgrenzung im Detail steht im Beitrag Telemarketing und Telesales im Vertrieb.
Ist Telemarketing im B2B erlaubt?
Kaltakquise an Unternehmen ist unter Voraussetzungen zulässig, aber nicht ohne Grenzen. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb regelt in § 7 UWG, wann Telefonwerbung eine unzumutbare Belästigung ist. Ob im Einzelfall eine Einwilligung nötig ist, hängt von der Person, dem Anlass und dem Inhalt ab.
Primärquelle ist der Gesetzestext unter gesetze-im-internet.de (UWG, § 7). Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Eine Checkliste mit den wichtigsten Prüfpunkten für die B2B-Kaltakquise steht in der Checkliste Kaltakquise-Recht im B2B, den Ablauf am Telefon beschreibt der Leitfaden zur B2B-Kaltakquise.
In Deutschland gibt es keine staatliche Do-Not-Call-Liste wie in manchen anderen Ländern. Wer keine Werbeanrufe wünscht, kann dies dem Unternehmen mitteilen, und das Unternehmen muss das beachten. Die Bundesnetzagentur informiert über die Rechte von Verbrauchern.
Welche Kennzahlen zeigen den Erfolg von Telemarketing?
Messen Sie den Weg vom Anruf bis zum Termin, nicht nur die Zahl der Anrufe. Die Reihenfolge ist: Anrufe, Kontakte mit dem Entscheider, Gespräche mit Bedarf, Termine und Termine, die stattfinden.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Praxisbeispiel: Ein Telefonteam für einen Hersteller von Kunststoffschalen
In einem Projekt für einen Hersteller von Kunststoffschalen für die Lebensmittelindustrie riefen Mitarbeiter in drei Wochen 180 Einkäufer an. 52 Gespräche erreichten eine zuständige Person. In 14 Fällen bestand Bedarf, und 6 Termine kamen zustande.
Die Ansprache nannte zuerst den Anlass, eine Materialumstellung in der Branche, und erst danach das Produkt. Die Frage nach dem Entscheidungsweg stand am Anfang des Gesprächs und nicht erst am Ende.
Das Beispiel ist anonymisiert. Es zeigt eine Größenordnung, kein garantiertes Ergebnis.
Wann wirkt Telemarketing nicht?
Telemarketing wirkt nicht in jedem Markt und nicht bei jedem Angebot. Verzichten Sie darauf, wenn eine der folgenden Bedingungen gilt:
- Der Kauf braucht eine Vorführung, eine Musterprüfung oder einen Ortstermin, bevor ein Gespräch sinnvoll ist.
- Der Markt hat nur eine Handvoll Entscheider, die Sie über Empfehlungen schneller erreichen.
- Das Angebot ist noch nicht erprobt, und Sie wissen nicht, welcher Anlass einen Termin auslöst.
- Ihre Abschlussquote im Gespräch ist niedrig. Dann liegt das Problem im Angebot, nicht in der Telefonebene.
In diesen Fällen hilft zuerst ein kleiner Test mit einer klar begrenzten Liste. Der Leitfaden B2B-Vertriebsstrategie zeigt, wie Sie Kanäle gegeneinander prüfen.
Wie beginnt ein Unternehmen mit Telemarketing?
Beginnen Sie mit einer Zielgruppe, einem Anlass und einem Gesprächsziel. Legen Sie fest, wer Termine annimmt und wie schnell der Vertrieb reagiert. Ein Leitfaden für das erste Gespräch hilft, die Ansprache einheitlich zu halten, etwa der Gesprächsleitfaden für die Telefonakquise.
Weiterführende Seiten: B2B-Telemarketing im Überblick, Kaltakquise-Agentur und die Telefonebene von KRAUSS unter /solutions/telefonakquise. Begriffe wie Akquisekosten erklärt das Glossar.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Telemarketing einfach erklärt?
Telemarketing ist die Ansprache von Kunden oder Interessenten über das Telefon, mit dem Ziel, Informationen zu geben, Termine zu vereinbaren oder einen Verkauf vorzubereiten. Man unterscheidet Outbound, bei dem das Unternehmen anruft, und Inbound, bei dem Kunden anrufen. Im B2B geht es meist um Termine mit Entscheidern.
Was ist der Unterschied zwischen Telemarketing und Telesales?
Telemarketing beschreibt die Telefonansprache als Methode, Telesales den Verkauf am Telefon bis zum Abschluss. Im B2B trennen viele Unternehmen beides: Die Telemarketing-Stufe qualifiziert und bucht Termine, der Vertrieb verkauft im Gespräch.
Ist Telemarketing im B2B erlaubt?
Kaltakquise an Unternehmen ist unter Voraussetzungen zulässig, aber nicht ohne Grenzen. § 7 UWG regelt unzumutbare Belästigung durch Telefonwerbung. Ob eine Einwilligung nötig ist, hängt vom Einzelfall ab. Eine Rechtsberatung ersetzt dieser Beitrag nicht.
Gibt es in Deutschland eine Do-Not-Call-Liste?
Nein, eine staatliche Do-Not-Call-Liste wie in anderen Ländern gibt es in Deutschland nicht. Verbraucher können Werbeanrufe aber untersagen, und Unternehmen müssen dies beachten. Die Bundesnetzagentur informiert über Rechte und Pflichten.
Welche Kennzahlen zeigen, ob Telemarketing funktioniert?
Zählen Sie Kontakte mit dem Entscheider, Gespräche mit Bedarf, Termine und Termine, die stattfinden. Setzen Sie diese Zahlen in Beziehung zur Zahl der Anrufe. Die reine Zahl der Anrufe sagt wenig über den Erfolg.
Welche Berufe passen zu Telemarketing?
Gut geeignet sind Menschen mit Sprachgefühl, Ausdauer und Interesse an Gesprächsführung. Entscheidend ist eine Einarbeitung mit Produktwissen und einem klaren Gesprächsziel. Die Stelle verlangt Umgang mit Ablehnung, die man üben kann.
Wann ist Telemarketing die falsche Methode?
Wenn der Kaufprozess eine Vorführung vor Ort verlangt, wenn der Markt nur wenige Entscheider hat oder wenn das Angebot noch nicht erprobt ist. Dann hilft zuerst ein Testprojekt oder ein anderer Kanal.
Was kostet der Start mit Telemarketing?
Der Preis richtet sich nach Zielmarkt, Erreichbarkeit der Entscheider und gewünschter Terminmenge. Die Konfiguration dauert 2 Minuten, danach erstellen wir Ihr Angebot. Den Konfigurator finden Sie unter /preise.
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