Inhalt7 Abschnitte
- 01Wie entwickeln Sie eine Vertriebsstrategie in fünf Schritten?
- 02Welcher Kanal lohnt sich? Eine Rechnung zu Kosten je Termin
- 03Was zeigte ein Fall aus der Praxis?
- 04Wann braucht Ihr Vertrieb keine neue Strategie?
- 05Worauf achten Sie bei B2B und B2C?
- 06Checkliste für Ihre Vertriebsstrategie
- 07Häufig gestellte Fragen
Kurz gesagt
Vertriebsstrategie im B2B entwickeln: fünf Schritte von der Zielgruppe zum Kanalmix, Rechnung zu Kosten je Termin.
Dieser Beitrag stammt von März 2024. Aktuelle Preise und Konditionen von KRAUSS stehen auf der Fakten-Seite und der Preisseite.
Eine B2B-Vertriebsstrategie beantwortet fünf Fragen: Wen sprechen Sie an, womit gewinnen Sie ihn, über welche Kanäle, mit welchen Zielen und wer macht es? Wer sie in zwei Seiten beantworten kann, hat eine Strategie. Wer 40 Folien braucht, hat meist ein Dokument. Stand: Oktober 2026.
Wie entwickeln Sie eine Vertriebsstrategie in fünf Schritten?
- Zielgruppe festlegen: Branche, Größe, Region, Rolle des Entscheiders. Beginnen Sie mit Ihren fünf besten Kunden und suchen Sie Gemeinsamkeiten. Wie, zeigt der Leitfaden Zielgruppe im B2B definieren.
- Nutzen formulieren: Ein Satz, den ein Fremder in zehn Sekunden versteht: Was löst Ihr Angebot, für wen, womit messbar?
- Kanäle wählen: Telefon, E-Mail, Empfehlung, Messe, Inbound. Entscheidend sind Kosten je Termin und Zeit bis zum Termin.
- Ziele festlegen: Umsatz, Neukunden und Termine, zurückgerechnet bis zur Aktivität (Ziele im Vertrieb).
- Verantwortung klären: Wer ruft an, wer geht in den Termin, wer pflegt das CRM, was geht an externe Partner (Vertriebsoutsourcing).
Die Strategie ist der Rahmen, der Vertriebsprozess die Umsetzung in Stufen.
Welcher Kanal lohnt sich? Eine Rechnung zu Kosten je Termin
Der Kanalmix entscheidet sich an den Kosten je Termin. Annahmen der Redaktion, keine Marktwerte, für ein Quartalsbudget von 20.000 €:
| Kanal | Kosten je Termin | Budget | Termine |
|---|---|---|---|
| Telefonakquise | 450 € | 10.000 € | 22,2 |
| E-Mail-Kampagne | 900 € | 4.000 € | 4,4 |
| Messe | 1.200 € | 6.000 € | 5,0 |
| Summe | 20.000 € | 31,6 |
Rechnung: Termine je Kanal = Budget ÷ Kosten je Termin, alle Werte sind Annahmen, Stand 10/2026
Das gesamte Budget in die Messe zu geben, brächte 16,7 Termine, der Mix bringt 31,6. Die Zahlen sind Platzhalter: Ermitteln Sie Ihre eigenen Kosten je Termin aus den Quartalsdaten (Kosten je Termin berechnen). Rechnen Sie auch mit der Qualität: Ein Messetermin hat oft bessere Abschlusschancen als ein kalter. Mehr zur Telefonakquise bietet die Seite Neukundengewinnung B2B, zur Lead-Seite die B2B-Leadgenerierung.
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Was zeigte ein Fall aus der Praxis?
In einem Projekt für einen Hersteller von Förderanlagen basierte die Strategie auf Messen: zwei im Jahr, 90 Kontakte je Messe, davon 14 Termine. Im Winter war der Kalender leer. Wir testeten Telefonblöcke auf einer Liste von 300 Firmen aus dem Messeumfeld und nahmen nur Firmen auf, die Betriebsleiter mit Entscheidungsbefugnis hatten. In zehn Wochen standen 19 Termine im Kalender, 13 fanden statt. Die Messe blieb im Plan, wurde aber um Vorgespräche am Telefon ergänzt: Wer vorher angerufen worden war, kam häufiger zum Stand.
Wann braucht Ihr Vertrieb keine neue Strategie?
Wenn es kein Strategieproblem ist, sondern ein Mengenproblem. Wer zu wenig Termine hat, braucht keine neuen Folien, sondern Anrufe. Auch bei einem Markt von wenigen Dutzend Kunden ist die Strategie Account-Plan, kein Kanalmix. Und eine Strategie ohne Zahlen bringt nichts: Jede Annahme zu Quoten gehört in eine Tabelle und nach drei Monaten auf den Prüfstand. Die Grenzen von Wunschzielen, die zu hoch ausfallen, behandelt Ziele im Vertrieb.
Worauf achten Sie bei B2B und B2C?
Im B2B entscheiden mehrere Personen, der Zyklus ist länger und der Auftragswert höher (Sales Cycle). Im B2C zählen Marke, Preis und Tempo. Dieser Beitrag behandelt B2B. Preise legen Sie nach Kosten, Wert für den Kunden und Wettbewerb fest, und Sie prüfen jede Preisänderung gegen den Deckungsbeitrag (eine Rechnung dazu steht in Einwand zu teuer).
Termine mit Kaufinteresse
Ihr Kalender voll mit Verkaufsterminen.
Wir übernehmen die Erstansprache, Ihr Vertrieb führt die Abschlussgespräche.
- Bei Ihnen bestätigt
- Beim Kunden bestätigt[2]
Checkliste für Ihre Vertriebsstrategie
- Zielgruppe in einem Satz
- Nutzen in einem Satz
- Zwei bis drei Kanäle mit Kosten je Termin
- Umsatzziel, zurückgerechnet auf Termine je Verkäufer
- Zuständigkeit je Schritt
- Monatliche Prüfung der Quoten
- Review nach einem Quartal: Was bleibt, was endet
Wo Ihre Akquise heute steht, zeigt der Neukunden-Check. Den Aufbau Ihrer Pipeline beschreibt der Leitfaden Neukunden-Pipeline aufbauen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Elemente braucht eine B2B-Vertriebsstrategie?
Zielgruppe, Nutzenversprechen, Kanäle, Ziele mit Quoten und Verantwortliche. Dazu kommt die Messung.
Welche Rolle spielt die Kundenanalyse bei Dienstleistungen?
Eine große: Dienstleistungen sind erklärungsbedürftig, deshalb brauchen Sie die Worte Ihrer Kunden für das Nutzenversprechen. Interviews mit fünf Kunden reichen oft.
Wie verbessern Sie eine bestehende Strategie?
Messen Sie die Stufen, finden Sie die schwächste, ändern Sie dort eine Sache und messen Sie nach vier Wochen erneut.
Wie messen Sie den Erfolg einer Vertriebsstrategie?
An Terminen, Aufträgen, Kosten je Termin und Umsatz je Neukunde. Die Kennzahlen im Vertrieb erklärt das Glossar.
Wie beeinflusst die Digitalisierung die Strategie?
Sie liefert Daten und schafft Kanäle. Die Strategie entscheidet, welche Sie nutzen.
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